37: Savognin – Julierpass – St. Moritz

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Die Julierpass-Route von Postauto führt mich in der heutigen Etappe von Savognin über den kargen Alpenübergang ins Engadin nach St. Moritz, welches im Kontrast geradezu paradiesisch wirkt. Begleitet werde ich von einem kauzigen aber irgendwie liebenswürdigen Chauffeur und einer sachkundigen Audioguide-App.

37: Savognin – Julierpass – St. Moritz

 

 

Fahrt-Logbuch:

Linie Von Nach Bus BJ Halter Zeit KM
182 Savognin, Posta St. Moritz, Bahnhof Setra S415H 2013 Regie 1:20 40,0

 

English Summary:

English Translation - click to view

Today’s task is pretty straightforward: Just one bus route graces my itinerary, Nr. 182 to world-famous St. Moritz. The route actually originates in the far-away city of Chur, its total travel time amounting to a whopping 2 hours and 34 minutes. However, I already made my way to Savognin in the last episode, so I will only witness about half of its length. The prospect of spending about the length of a football match aboard the next bus isn’t all that bad though: For starters, it’s a pretty modern and comfy Setra S415H, and additionally the route is said to be one of the many crown-jewels of the PostBus network – one of the scenic mountain pass routes.

The first half hour isn’t all that scenic though: We speed along the valley floor on mostly straight and boring roads, while I try to crack the bus driver’s dry and slightly grumpy façade – after all, we’d have to get along for a pretty long time. After a few tries I’m finally successful, and I soon realize that I’ve probably just set free a seemingly endless stream of busdriver’s tales. While these stories keep flooding my left ear from now on, my right ear is trying to focus on PostBus’ audioguide app that I just downloaded a few moments ago and which promises to enlighten travellers with background knowledge on some of the scenic routes. I learn a lot about the region’s cured meat, about painter Giovanni Segantini who was so afraid of being unable to adequately capture the natural beauty of this region that it drove him more and more crazy, all the way to dinosaurs who seemingly roamed around here too at one point.

While I’m entertained in stereo, the scenery finally becomes more appealing too. We pass Marmorera lake, a reservoir that was built by the city of Zurich to quench its thirst for electricity – at the cost of a whole village that needed to be flooded, which lefts its former population deeply scarred and quarrelling up until the present times. Thereafter, we finally start the climb towards the route’s center-piece, Julier Pass. With its barren appearance it looks a trifle inhospitable and intimidating, but on today’s road negotiating the pass isn’t a big issue.

As we descend down its eastern slopes, our destination comes into view: The Engadin valley, home to St. Moritz and its beautiful lakes. In an instant, the whole scenery changes to much livelier and more colourful shades: The clear blue waters of Lake Silvaplana are glistening before us, framed by the green hues of neatly cut meadows and lush forests, and sprinkled with the colourful parachutes of a few kite-surfers. While we had passed dozens of farmers strenuously working to cultivate their fields on the western side of the pass before, the Engadin valley now brims with all kinds of active outdoorsy holiday-makers pursuing their personal fitness goals in all thinkable ways. What a contrast! I feel like I have jumped into the middle of a sports clothes commercial! And the contrast grows even starker as we approach mundane St. Moritz: Its giant resort buildings and apartment blocks make it seem like a miniature version of New York nestled in the pristine valley’s floor!

 

Ein paar Tage nach meinem Obermutten-Abenteuer finde ich mich wieder dort ein, wo ich jenes beendet hatte: Mitten in Savognin. Bei etwas besserem Wetter und mehr Sonne rauscht mein nächstes Postauto herbei. Es ist dies die Julierpass-Linie, welche vom weit entfernten Chur über zweieinhalb Stunden bis nach St. Moritz fährt – fahrplangemäss ohne längere Pause für den blasengeplagten Fahrer (oder Fahrgast) notabene. Immerhin habe ich platztechnisch Glück, die vorderste Reihe ist noch frei. So  komme ich rasch mit dem Fahrer ins Gespräch. Etwas träf und kauzig ist er zwar, blafft gerne vor ihm herschleichende Kleinwagenfahrer an und macht sich über Velofahrer lustig (“huere Gummitrottel”), aber eigentlich ist er auf seine Art ganz nett.

Wie auf Kommando betritt prompt an einer Haltestelle des Fahrers Lieblingsspezies das Geschehen: Zwei Gummitrottel Velofahrer stehen mitsamt ihren Drahteseln bereit und möchten mitfahren. Ob er noch Platz für zwei Fahrräder habe, erkundigen sie sich in präzis geschliffenem Stakkato-Hochdeutsch. Leicht theatralisch blickt sich der Fahrer in seinem nahezu leeren Bus um: «Für zwei sollte es reichen». «Oh, super», freut sich der  deutsche Gümmeler. «Das isch nöd super – das isch Postauto!» kontert der Fahrer. Mühevoll werden die Velos daraufhin im Innern des Busses verstaut, da geht’s an die Bezahlung. Was denn der Velotransport kostet, will der Zweiradfahrer wissen. «Ach, ich hab’ heute meinen netten Tag – die Velos fahren gratis». «Wow, super!». «Neeeei, nöd super – ebe, Postauto!», gibt der Chauffeur nun zurück – mit einem noch breiteren Grinsen als zuvor.

 

Blick zurück das Sursés hinab
Blick zurück das Sursés hinab

 

Neben dem nun gut aufgelegten Fahrer habe ich eine zweite gute Seele gefunden, welche sich auf der Fahrt um mich kümmert und mich fleissig mit Infos versorgt. Die Julierpass-Strecke ist nämlich eine von einem guten Dutzend, auf welchen Postauto einen eigenen Audioguide anbietet, welcher einem via Smartphone in verschiedenen kurzen Episödchen während der Fahrt etwas über die Region erzählt. Damit prasseln die Infos also quasi stereo auf mich ein – links vom Fahrer, rechts aus dem Kopfhörer.

Eine wirkliche Hilfe ist der Audioguide aber nicht immer. So fragt mich die Frauenstimme zum Beispiel, ob ich schon einmal Bündnerfleisch probiert hätte (dabei wird man sogar im weit entfernten Zürich in allen Supermärkten innerhalb eines 30-Meter-Radius um die Fleischtheke quasi damit beworfen, Ausweichen unmöglich), um danach zwei Minuten über dessen Herstellung zu berichten (okay, nun kriege ich Hunger!) und mir dann nochmals mit Nachdruck ans Herz zu legen, ich solle es doch «am besten selbst einmal probieren». Sehe ich so militant vegetarisch aus, dass ich eine solche Bekehrung bräuchte?

Danach referiert meine neue digitale Reisebegleitung ausführlich über den österreichischen Alpenmaler Segantini, der sich in Savognin niederliess und von der hiesigen Bergwelt derart angetan war, dass er fürchtete, sie nicht in ihrer ganzen Pracht abbilden zu können. Schliesslich brachte ihn der Versuch auch tatsächlich um – weil er sich trotz einer Blinddarmentzündung einfach nicht vom Malen der Landschaft losreissen konnte. Im nächsten Kapitel doziert die Stimme aus dem Off dann darüber, wieso in den hiesigen Gebirgen Dinosaurierspuren gefunden wurden. Der Grund liegt allerdings nicht darin, dass die Dinos mal Höhenluft schnuppern wollten, auch in der Bergmalerei à la Segantini versuchten sie sich eher nicht (ausgestorben sind sie trotzdem). Der Grund heisst ganz einfach Plattentektonik. Okay, wieder was gelernt.

Ob all der Quatscherei darf natürlich die Szenerie vor den grossen Busfenstern nicht vergessen werden. Doch die bleibt die erste Viertelstunde über relativ anspruchslos – auf einer oft schnurgeraden Strasse brausen wir durchs breite Tal. Vielleicht mit ein Grund, weshalb der Audioguide nicht viel zur passierten Landschaft sagt, sondern sich auf das Liefern von Hintergrundinfos beschränkt.

 

Richtig ungewohnt, eine schnurgerade Strasse!
Richtig ungewohnt, eine schnurgerade Strasse!

 

Bald aber fängt sich die Natur wieder. Das Tal verengt sich, wir passieren eine Talstufe, und plötzlich breitet sich der majestätische Marmorera-Stausee mit seinem blau glitzernden Wasser vor uns aus. Wow! Die virtuelle Reiseführerin ignoriert leider auch den See komplett, und doziert stattdessen lieber über den Ursprung des Jodelns, welches sich bis in den Kaukasus und nach Südostasien als Kommunikationsmittel unter Bauern etabliert habe.

Dabei gäbe es doch so viel Spannendes über den vor uns liegenden Stausee zu erzählen (woran sich Frau Audioguide aber wohl nicht die Finger verbrennen will)! Wie die Stadt Zürich hier ein Kraftwerk für ihren Elektrizitätsbedarf bauen wollte, auch wenn dabei ein ganzes Dorf (eben, Marmorera) überflutet werden musste. Wie die Dorfbewohner zwar in der Abstimmung mit 24:2 für das Projekt stimmten – wohl aber auch, weil sie von riesigen angebotenen Geldbeträgen geblendet waren, die ihnen die Zürcher in Einzelverträgen versprachen. Jene unterschrieben die lokalen Bauern oft, ohne ein Wort verstanden zu haben – schliesslich sprachen sie ja nur Rätoromanisch oder Italienisch, aber kein Deutsch.

 

Der Marmorera-Stausee in seiner ganzen Pracht
Der Marmorera-Stausee in seiner ganzen Pracht

 

Erst als sich die Dorfbewohner am 9. Mai 1954 letztmals zum Gottesdienst in der Kirche versammelten, realisierten sie so richtig, dass ihr Dorf dem Untergang geweiht war – und wünschten sich, sie hätten sich nicht vom Geld blenden lassen. Tags darauf wurde die Kirche abgerissen, ebenso die anderen knapp 30 Häuser und 50 Ställe – auf Geheiss des Heimatschutzes, um die Emotionen im Zaum zu halten, und das Dorf nicht als solches versinken zu lassen. Emotional war auch das Schicksal des lokalen Friedhofes. Die Stadt Zürich hatte geplant, diesen mit Beton zu übergiessen und dann den Wassern zu überlassen. Doch die Einheimischen wehrten sich dagegen, dass ihre Toten «versaufen» sollten, wie einer von ihnen zu Protokoll gab – und setzten durch, dass alle Gebeine exhumiert und auf einer Terrasse über dem Stausee erneut begraben wurden. Auch ein neues Kirchlein sponserte die Stadt.

Dennoch, die Flutung hinterliess tiefe Wunden. Viele zogen ganz weg, weil sie emotional mit der Situation nicht zurechtkamen. Und auch diejenigen, die blieben, wurden entzweit. Die Einwohner, die sich mit der Stadt Zürich geeinigt hatten, siedelten sich im vorgesehenen neuen Dorf an. Die Widerständler dagegen errichteten auf einem leicht erhöhten Flecken Land ihre neue Existenz. Bis heute gilt Marmorera als geteiltes Dorf und es komme zwischen den zwei Ortsteilen noch immer zu Sticheleien – ja man sei gar froh, habe man keinen eigentlichen Dorfkern mehr, meinte ein Einheimischer: Lebten alle zusammen, würden die Wogen wohl noch stärker hochgehen. Immerhin, wirtschaftlich konnte Marmorera profitieren: Dank Wasserzinsen und Kompensationszahlungen ist sie eine der reichsten Gemeinden im Kanton, kann den Steuerfuss tief halten, und verzeichnet so – entgegen dem regionalen Trend – sogar ein leichtes Bevölkerungswachstum.

 

...

 

Bald folgt ein kurzer Halt in Bivio (“ich drücke jeweils extra etwas aufs Gas, damit ich hier eine Pinkelpause für mich und die Gäste reinquetschen kann”). Wie der Ortsname Bi-vio (zwei Wege) schon sagt, war hier seit jeher eine wichtige Gabelung zwischen zwei für ganz Europa bedeutenden Pfaden: Jenem über den Septimerpass ins Bergell, und jenem über den Julier ins Engadin, welchen auch wir heute befahren. Beide sind, anders als San Bernardino und Splügen mit ihrer Viamala, relativ hindernisarm, und erfreuten sich daher früh grosser Beliebtheit. Zuerst schon bei den Römern, später ritten auch verschiedene deutsche Kaiser auf ihrem Weg nach Süden hier vorbei. Heute ist Bivio vor allem bekannt als einzige italienischsprachige Gemeinde nördlich der alpinen Wasserscheide.

 

Bivio - viel Beton in karger Natur
Bivio – viel Beton in karger Natur

 

Kurze Rast in Bivio...
Kurze Rast in Bivio…

 

 

...die ich natürlich fürs Fotografieren nutze!
…die ich natürlich fürs Fotografieren nutze!
Pfarrkirche Son Giagl (St. Gallus), die aufs 13. Jahrhundert oder früher zurückgeht
Pfarrkirche Son Giagl (St. Gallus), die aufs 13. Jahrhundert oder früher zurückgeht

 

Dann geht auch für uns das Herzstück der Route los, die Passfahrt über den Julier. Bald steigt die Strasse steil an, die Gegend wird karger, verstepptes Gras dominiert das Bild. Dazwischen einige dahinplätschernde Bächlein, und rund herum felsige Gebirgszüge. Der Charme dieser Gegend gleicht dem Gemüt meines Chauffeurs: etwas herb, aber auf seine eigene Art durchaus schön.

 

Wir fahren dem Julierpass entgegen, die Landschaft wird entsprechend karger...
Wir fahren dem Julierpass entgegen, die Landschaft wird entsprechend karger…

 

Karge Schönheit
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Die erste von zwei Haarnadel-Stufen steht uns bevor!
Die erste von zwei Haarnadel-Stufen vor der Passhöhe!

 

Um die karge Monotonie der Passstrasse etwas aufzulockern, spreche ich einmal mehr meinen Chauffeur an. Seinen gebietsfremden Akzent kann er nämlich nicht verbergen, und so stelle ich die obligate Frage, was ihn denn hierhin gebracht habe. “Das Auto natürlich”, folgt die lakonische Antwort. Dass er kaum zu Pferd gen Osten geritten war, hatte ich jetzt auch angenommen, aber nun gut. Eine harte Nuss. Doch schliesslich taut er auf und so kenne ich nun seine ganze illustre Lebensgeschichte. Was er mir auch sagt: Trotz aller Schönheiten, ein Chrampf sei der Chauffeur-Job schon, auch bei Postauto. Sein heutiges Tagesprogramm: St. Moritz-Chur, dann zweimal Chur-Lenzerheide und retour, und schliesslich wieder Chur-St. Moritz. Acht Stunden auf Achse, immer konzentriert, hoffentlich fehlerfrei, und möglichst immer freundlich.

 

 

Kurz vor der Julier-Passhöhe und dem Piz Julier kreuzt uns der Kurs in Richtung Chur
Kurz vor der Passhöhe und dem Piz Julier kreuzt uns der Gegenkurs

 

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Schluss-Aufstieg im Schatten des Piz Julier
Schluss-Aufstieg im Angesicht des Piz Julier

 

Geschafft!
Geschafft!
...

 

Gleich nach der Passhöhe beginnt der steile Abstieg in Richtung Engadin. Plötzlich kommt der Silvaplanersee in Sicht – ein Bild wie nicht von dieser Welt. Von der kargen Einöde des Passes herkommend, wirkt die Szenerie vor uns wie ein Paradies: Eingebettet in ein erhabenes Tal flankiert von stattlichen Wäldern, liegen saftig grüne Wiesen, so rein und perfekt geschnitten wie auf einem Golfplatz. In ihrer Mitte glitzert in kräftigem Türkis der Silvaplanersee – dekoriert von hübschen weissen Wellenkrönchen sowie den kunterbunten Lenkdrachen zahlreicher Kitesurfer. Was für ein perfekter Anblick, der sich aber – Segantini lässt grüssen – leider nie in seiner vollen Schönheit fotografisch abbilden lässt!

 

Talfahrt ins Engadin
Talfahrt ins Engadin

 

Wow! Der Silvaplanersee - was für ein Anblick!
Wow! Der Silvaplanersee – was für ein Anblick!

 

Da versteht man den krankheitsgeplagten Deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche, der bei seiner Ankunft im Engadin völlig überwältigt war, und schrieb: «Ich bin in dem lieblichsten Winkel der Erde untergebracht worden. Mir ist, als wäre ich im Lande der Verheissung. Eine Leuchtkraft aller Farben, ein Blau auf See und Himmel, eine Klarheit der Luft, vollkommen unerhört. Ich nehme diesen Fund hin als ein ebenso unerwartetes wie unverdientes Geschenk.».

Der Dank für dieses Zitat geht wiederum an den Postauto-Audioguide, welcher nun endlich ein paar Worte zur Landschaft draussen verliert. Von meinem Fahrer kann ich dies nicht mehr erwarten: Er ist in ein Gespräch mit einer rüstigen alten Dame vertieft, die auf dem Heimweg von einem Arztbesuch zugestiegen ist. Zusammen nehmen sie Körperteil für Körperteil alle Gebrechen durch, welche sie beide so plagen: «das neue Hüftgelenk tut gute Dienste», findet er – «mein gebrochener Knöchel erholt sich nur langsam», ergänzt sie. «Und die Bandscheiben, ja die Bandscheiben» – klönen sie beide im Chor.

 

Willkommen im Engadin!
Willkommen im Engadin!

 

Wie ein riesengrosser Freizeitpark!
Wie ein riesengrosser Freizeitpark!

 

Momoll, richtig schön hier!
Momoll, richtig schön hier!

 

Immerhin, der heutige Arbeitstag meines lieben Fahrers ist fast zu Ende – und ich verstehe gut, wieso er gerade hier sesshaft geworden ist. Inzwischen sind wir auf dem Talboden des Engadins angekommen und fahren dem satt türkisen Wasser des Silvaplanersees entlang. Wo man hinschaut geniessen sportlich-elegant gekleidete Passanten den Sonnentag, spazieren dem Ufer entlang, führen Drahtesel oder Joggingschuhe aus, oder rauschen vom Wind gepeitscht übers Wasser. Während auf der anderen Seite des Julierpasses oft Bauernfamilien am Wegesrand bei der mühevollen Feldarbeit beobachtet werden konnten, wirkt das hier wie ein riesiger grosser Vergnügungspark fernab der Belastungen des Alltags. Ich fühle mich, als sei ich mitten in die Scheinwelt eines Werbespots für sportliche Outdoor-Bekleidung geplatzt.

Schliesslich umrunden wir eine letzte Kurve, und plötzlich tut sich vor uns ein beinahe erdrückender Haufen an Apartmentgebäuden und Hotelklötzen auf. Willkommen in St. Moritz, welches für einen, der eben gerade noch durch das idyllisch-verträumte Obermutten spaziert ist, wie ein New York der Alpen wirkt. Schon erreichen wir dessen Bahnhof – quasi die Grand Central Station – wo meine Reise ihr zwischenzeitliches Ende nimmt. “Danke für die schöne Fahrt und die super Reisebegleitung”, sage ich beim Ausstieg zum Chauffeur. Was zurückkommt, ist nichts als logisch: “Das isch nöd super, das isch ebe Postauto!”

 

Dicht aneinander reihen sich hier die Apartmenttürme und Hotelburgen!
Einfahrt nach St. Moritz

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